11 Dezember, 2012

Atheisten droht die Todesstrafe

Am 10. Dezember beschreibt ein Beitrag in der NZZ einige Probleme, denen Atheisten gegenüber stehen können, wenn Religion als Maßstab gilt.

28 November, 2012

So mal eben "bis zu 60 Tote"

Genau all die Medien, die gewohnheitsmäßig sowohl bei jedem einzelnen verfolgten Christen mit lautem Geheul die Nichtchristen anklagen als auch den Sicherheitsrat dafür schelten, dass er syrische Rebellen nicht genügend unterstützt, melden auffällig neutral, dass in Damaskus Dutzende Christen so mal eben in die Luft gesprengt worden sind. Kein Wort des Bedauerns oder der Anklage, kein Wort darüber, dass das eine Aktion der "Rebellen" war, die sich über mangelnde Unterstützung durch den Sicherheitsrat beklagen. Geht es noch scheinheiliger?

31 Oktober, 2012

Macher halten Aufklärung lebendig

Nicht nur straff organisierte Kirchenstrukturen und ihre Anhänger machen Dampf. Auch Freigeister entschließen sich ab und an, ihren Ideen eine Bühne zu schaffen und so Aufklärung lebendig zu halten. Beispiel: http://www.atheodoc.com/

31 Juli, 2012

Steven Weinberg über gut und böse

Kürzlich hat sich ein bloggender Berufsreligiöser mit einer Äußerung des Nobelpreisträgers Steven Weinberg befasst, die wir hier mal nach Wikiquote zitieren:
"With or without religion, good people can behave well and bad people can do evil; but for good people to do evil — that takes religion."
Fazit sollte wohl sein, dass man Menschen, die Böses tun, zuzugestehen hat, böse Menschen zu sein (und eben nicht gute, die der Religion wegen Böses tun).
Da ist zunächst interessant, dass der Beruf nicht vor bösen Verdrehungen zu schützen scheint, denn obwohl Weinberg eben nicht sagt, dass Religion die einzige Möglichkeit sei, gute Menschen zu Bösem zu veranlassen, lesen wir diese religiös berufene Falschinterpretation:
"Wenn ein "guter" Mensch "Böses" tut, dann war da also Religion im Spiel."
Und: Gerade warnt Ban Ki Moon vor "religiös motiviertem Bürgerkrieg" in Syrien.
Nun fragt sich derBright als bloggender Laie: Sind all die religiösen Leute, die dort bös auf den Bürgerkrieg zusteuern, tatsächlich böse Menschen, oder könnte es nicht doch sein, dass da der eine oder andere gute Mensch durch seine Religion zu bösen Dingen getrieben wird?

23 Juni, 2012

Salafisten, Atheisten und Co

Oh wie subtil und fein gesponnen ist solch ein Thema. Das ist die rechte Art, die hohe Justiz endlich auf die Fährte all dieser Schurken zu lenken. Und nach den Salafisten dürfen sich dann die anderen warm anziehen ...?

07 Juni, 2012

Staunen geht auch ohne Götterglauben

Vor einiger Zeit hatten wir uns mit der Behauptung befasst, dass ein Naturphänomen an Schönheit verlöre, wenn man physikalisches Verständnis dafür hat. Ein ehemals Gläubiger zeigt nun mit seinem Video genau das Gegenteil. (Deutsche Untertitel lassen sich mit der Schaltfläche "CC" am unteren Rand zuschalten.)

Steffen Kern sieht mindestens zwei Götter

Und das theologisch und geistlich korrekt: Nachdem wir ähnliches von Herrn Beckstein kennen, teilt nun auch Herr Kern mit, dass sein Gott nicht derselbe ist wie der der anderen.

06 Juni, 2012

Wie kommt Google auf den Kirchenaustritt?

Google hat die sogenannte "automatische Vervollständigung" eingeführt, d.h. noch bevor man das Suchwort fertig getippt hat, werden laufend Begriffe angezeigt, an denen evtl. das meiste Interesse besteht. Was passiert, wenn man versucht, "Kirche" einzutippen? Als Suchbegriff wird "Kirchenaustritt" angeboten. Wie kommt das? Woran liegt es, dass neben den vielen, vielen möglichen neutralen oder positiven Assoziationen ausgerechnet der "Austritt" als ein Favorit erscheint?

29 Mai, 2012

Wünschelruten für die lieben Kleinen

denn "Gerade Kinder sind für so etwas offen", weil noch nicht so "verkopft". Und die Stiftung Kultur der Sparkasse Köln Bonn fördert das also. Aha.
(Gefunden hier und da)

14 März, 2012

Forscher finden immer mehr Planeten

Wer hinreichend über Weltall und Unermesslichkeit nachdenkt, der sieht da keinen "ausgezeichneten Punkt Erde".
Eine Weltanschauung, die Erde, Sonne, Menschen mehr Stellenwert beimisst als jedem Bestandteil der allerfernsten Galaxis, ist nicht sehr weit entfernt von Lokalpatriotismus.
Die Vorstellung von Götterallmacht ist so schlicht antik-naiv und beschränkt lokal, wie sie sonderlich für die Erde mehr Götterinteresse annimmt als jedem anderen Planeten im gesamten Weltall zukäme.
Denn: wären Götter nach der Vorstellung so konsistent wie integer, könnten sie die Erde nicht mehr achten als jeden anderen Planeten in sämtlichen Galaxien unseres Weltalls – von solchem Geist aber scheint die Bibel nicht inspiriert zu sein.
Nun kann man einwenden: Spätestens seit Giordano Bruno ist das ja alles gesagt – warum also nochmal der Hinweis?
Weil gerade in den Jahren, die wir jetzt hier erleben, ein weiteres Teilchen Ungewissheit aufgeklärt wird: Noch vor wenigen Jahren waren extrasolare Planeten nicht entdeckt, und manchem Göttergläubigen konnte die bibeltreue Spekulation gelegen kommen, unsere Sonne mit ihrem Planetensystem wäre vielleicht einzigartig im All.
Gerade eben dürfen wir miterleben, dass die Astronomen tatsächlich mehr Planeten als Sterne finden – ein schöner Fingerzeig, wie Naturwissenschaft der Wahrheit näher kommt als religiöse Spekulation.
Obwohl die technischen Schwierigkeiten enorm sind, so ferne Planeten zu entdecken, obwohl da die größeren erst mal mehr auffallen als die kleineren und obwohl diese Beobachtungen erst seit wenigen Jahren möglich sind, gibt es schon eine beeindruckende Anzahl gefundener Planetensysteme in dieser Übersicht.

29 Februar, 2012

Was, wenn damit alle richtig liegen?

Jede Religion, die sich für die alleinige Hüterin der Wahrheit ansieht, erklärt so die Lehren der anderen Religionen für falsch. Insofern beweist Apologetik schlüssig, dass die anderen unrecht haben.
Was, wenn damit nun alle richtig liegen?

27 Januar, 2012

Telefonisch - was die Hessen glauben

Da gibt es jetzt eine Studie: "Was glauben die Hessen?"
Wie neutral kann die sein, wenn die an einer katholischen Hochschule gemacht wurde, unter Regie eines promovierten Theologen?
Die Telefon-Umfrage fand zufälligerweise in der Adventszeit statt. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
Wer an der Umfrage teilnahm, wurde mit Aussagen konfrontiert wie z.B.: "Es gibt den Himmel." Darauf sollte dann geantwortet werden, ob man die Aussage für zutreffend hält: "eher ja" oder "eher nein".
Weitere Aussage: "Es gibt ein Geheimnis hinter oder über unserem normalen Leben": "eher ja" oder "eher nein". Wer – bitte – wollte behaupten, dass über das normale Leben schon alles restlos bekannt sei?
Die Studie ist wirklich lesenswert, z.B. S. 76: "Wenn nicht alles täuscht, erleben wir vor unser aller Augen, wie die Glaubensbasis der christlichen Kirchen in Hessen dabei ist zu erodieren."